Kaktus
Familie | Kaktusgewächse (Cactaceae)
Gattung | Kaktus (Cactus)
Art | Passionsblume
lateinischer Name: Cactaceae
Vorkommen |
Der Kaktus ist ursprünglich in Amerika beheimatet. Sein natürliches Verbreitungsgebiet reicht vom südlichen Kanada über die USA und Mexiko bis nach Patagonien in Argentinien und Chile. Die größte Artenvielfalt gibt es in Mexiko. Kakteen wachsen in sehr unterschiedlichen Lebensräumen: von tropischen Regenwäldern über Steppen und Halbwüsten bis zu Hochgebirgen und Trockenwüsten.
Außerhalb Amerikas kommen Kakteen heute auch in anderen Teilen der Welt vor, meist durch menschliche Ansiedlung, etwa im Mittelmeerraum oder in Europa. In ihrer ursprünglichen Heimat besiedeln sie vor allem sonnige, trockene und oft nährstoffarme Standorte.
Wirkung:
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Kakteen, insbesondere der Feigenkaktus (Opuntia ficus-indica), werden vielfältig genutzt und ihnen werden verschiedene gesundheitsfördernde Wirkungen zugeschrieben:
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: Die im Kaktus enthaltenen Ballaststoffe, insbesondere Pektine und Schleimstoffe, können den Blutzuckerspiegel stabilisieren und helfen, Blutzuckerspitzen nach Mahlzeiten abzufedern. Das ist besonders für Menschen mit Diabetes interessant.
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: Einige Studien deuten darauf hin, dass bestimmte Inhaltsstoffe im Feigenkaktus einen positiven Einfluss auf den Cholesterinspiegel haben könnten.
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: Die Ballaststoffe fördern die Verdauung, wirken als Quellstoffe und sorgen für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl, was bei der Gewichtskontrolle helfen kann.
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: Die Schleimstoffe des Feigenkaktus legen sich wie ein Schutzfilm über die Schleimhäute der Speiseröhre und des Magens und können so bei Sodbrennen und säurebedingten Magenbeschwerden lindernd wirken.
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Entzündungshemmend und antioxidativ: Antioxidantien wie Flavonoide und Vitamin C helfen, freie Radikale zu neutralisieren und können entzündungshemmend wirken.
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: In der Volksheilkunde werden Kakteenpräparate traditionell zur Unterstützung von Herz und Kreislauf eingesetzt.
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: Produkte aus Kaktusfeigen werden gelegentlich als Mittel gegen Katerbeschwerden angeboten, wobei die Studienlage hierzu uneinheitlich ist.
Spezielle Kakteenarten wie der Peyotl-Kaktus (Lophophora williamsii) enthalten zudem das Alkaloid Meskalin, das psychotrop wirkt und Halluzinationen hervorrufen kann – dies betrifft jedoch nicht die essbaren oder als Heilpflanze genutzten Arten.
Die genannten Wirkungen sind je nach Kaktusart und Anwendungsform unterschiedlich stark ausgeprägt und wissenschaftlich unterschiedlich gut belegt.
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