Bambus
Familie |Poaceae ( Süßgräser)
Gattung | Bambusa (echter Bambus)
Art |dendrocalamus (riesenbambus)
lateinischer Name |Bambusoideae
Vorkommen |
bambus kommt ursprünglich in den Tropen und Subtropen auf fast allen Kontinenten vor – mit Ausnahme von Europa und der Antarktis.Das natürliche Verbreitungsgebiet reicht von Ost- und Südostasien (vor allem China, Japan, Himalaya), über Süd- und Mittelamerika, Afrika bis nach Nordaustralien.In Afrika findet man Bambus vor allem südlich des Äquators, in Südamerika von Argentinien bis in die USA, und in Australien gibt es einige wenige endemische Arten.
Wirkung
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Stärkung von Knochen, Knorpeln und Gelenken: Bambus enthält einen sehr hohen Anteil an Silizium (Kieselsäure), das die Kollagensynthese fördert, das Bindegewebe stärkt und den Wiederaufbau von Knorpel unterstützt. Dadurch kann Bambus bei Beschwerden wie Osteoporose, Arthrose, Rückenschmerzen und Gelenkentzündungen hilfreich sein.
- Förderung von Haut, Haaren und Nägeln: Das Silizium aus Bambus trägt zur Elastizität und Spannkraft der Haut bei, stärkt Haare und Nägel und kann deren Wachstum fördern.
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Entzündungshemmende und antioxidative Wirkung: Bambus enthält Flavonoide und Saponine, die entzündungshemmend wirken und den Körper vor freien Radikalen schützen. Das kann helfen, Entzündungsprozesse zu lindern und die Hautalterung zu verlangsamen.
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Kühlende und entgiftende Eigenschaften: In der TCM wird Bambus zur Kühlung bei Fieber, Husten und Hitzegefühl eingesetzt. Er soll außerdem den Energiefluss (Qi) verbessern und den Geist beruhigen, etwa bei Stress, Ängsten oder Schlafstörungen.
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Weitere traditionelle Anwendungen: Bambus wird auch bei Migräne, Nervenschmerzen, Krämpfen, Gelenkbeschwerden und zur Senkung des Cholesterinspiegels eingesetzt.
- In der westlichen Naturheilkunde gilt Bambus als vitalisierend, aufbauend und regenerierend für den Körper.





