Großes Löwenmaul
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Familie: Wegerichgewächse (Plantaginaceae)
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Gattung: Löwenmäuler (Antirrhinum)
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Art: Großes Löwenmaul
lateinischer Name | Helianthus annuus
Vorkommen |
Das Große Löwenmaul (Antirrhinum majus) stammt ursprünglich aus dem westlichen Mittelmeerraum (Spanien, Südfrankreich, Italien, Nordafrika) und wächst dort an sonnigen, trockenen Standorten wie Felsen und Mauern. In Mitteleuropa ist es als Zierpflanze weit verbreitet und gelegentlich verwildert. Es bevorzugt warme, kalkhaltige Böden und ist nur bedingt winterhart.
Wirkung
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Das Große Löwenmaul (Antirrhinum majus) hat in der Volksmedizin eine geringe, aber interessante Bedeutung. Ihm werden vor allem entzündungshemmende, hautberuhigende und leicht schmerzlindernde Eigenschaften zugeschrieben.
Früher wurde es z. B. als Umschlag oder Salbe bei Hautproblemen wie Entzündungen, Ekzemen oder Hämorrhoiden angewendet. Innerlich kam es gelegentlich bei Erkältungen, Verdauungsbeschwerden oder einer gereizten Mund- und Rachenschleimhaut zum Einsatz.
In der Homöopathie findet Antirrhinum majus vereinzelt Verwendung, etwa bei Entzündungen im Mundbereich oder bei geschwollenen Lymphknoten.
Heute hat es in der modernen Medizin keine wichtige Rolle mehr, wird aber in der Naturheilkunde noch gelegentlich genutzt. Die Pflanze ist ungiftig.





