Sonnenblume
lateinischer Name | Antirrhinum majus
Vorkommen |
Das Große Löwenmaul (Antirrhinum majus) stammt ursprünglich aus dem westlichen Mittelmeerraum, von Marokko und Portugal über Frankreich bis in die Türkei und Syrien.
In seiner natürlichen Umgebung wächst es bevorzugt an trockenen, felsigen Standorten, zum Beispiel in Felsspalten, an sonnigen Mauern, Burgruinen, Steinbrüchen und gelegentlich an Bahnanlagen. Die Pflanze ist nitrophil und bevorzugt nährstoffreiche, oft flachgründige Böden.
Weltweit sind viele Zuchtformen als Zierpflanzen in den gemäßigten Zonen verbreitet; sie neigen dazu, aus Gärten zu verwildern. In Mitteleuropa, etwa in Österreich, ist das Große Löwenmaul als verwilderte Zierpflanze meist unbeständig und selten lokal etabliert.
Wirkung
Das Große Löwenmaul (Antirrhinum majus) ist vor allem als weit verbreitete und beliebte Zierpflanze bekannt, die durch ihre vielfältigen Blütenfarben und besondere Blütenform besticht. Die Pflanze hat verschiedene Wirkungen und Eigenschaften:
Das Große Löwenmaul wird nicht als klassische Heilpflanze verwendet, besitzt aber eine Bedeutung als Modellpflanze in der Forschung, vor allem für genetische und entwicklungsgeschichtliche Untersuchungen. In der Symbolik werden dem Löwenmäulchen positive, kraftvolle Eigenschaften zugesprochen, praktisch bietet es besonders ökologischen Wert für den Garten und die Förderung von Bestäubern.






